Glasfaserausbau und die sog. Aufgreifschwelle

Liebe Klenkendorfer Bürger/-innen, Freunde und Interessierte,

in jüngster Zeit hat das Thema Glasfaserausbau in Klenkendorf neue Beachtung gefunden. Wahrnehmbar wird dies auf der einen Seite an den voranschreitenden Installationsarbeiten der Glasfaserverlegung entlang der Straße. Sicherlich sind vielen Bürgern die entsprechenden Bauarbeiten bereits aufgefallen.

Auf der anderen Seite ist es deshalb nicht überraschend, dass auch neue Diskussionen über technische Inhalte, Zusammenhänge, individuelle Anschluss-Angebote oder Ausnahmeregelungen der EWE entstanden sind. Auch ist von sehr unterschiedlichen Ergebnissen aus Telefonaten mit denselben Stellen (z.B. EWE oder dem Landkreis) berichtet worden.

Bei einem technisch komplexen Vorgang wie einem bundesweiten Breitbandausbau, der seinerseits ein Element einer europäischen Initiative namens Gaia-X ist, stehen viele Ministerien, Behörden, Landkreisvertreter oder Gemeindevertreter im Dialog. Mehr zu Gaia-X findet sich hier.

Für die deutsche Gaia-X Umsetzung ist die Bundesnetzagentur verantwortlich. Die Aufsichtsbehörde der Bundesnetzagentur ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, BMWi.

Die für den Breitbandausbau notwendigen Fördermittel werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI, bereitgestellt. Sie ist die Fördermittelgeberin, dort landen alle Förderanträge.

Ein wichtiges Kriterium für die Förderfähigkeit ist die sog. Aufgreifschwelle. Sie wird durch eine Internet-Verbindungsgeschwindigkeit definiert. Nur Haushalte, deren Internet-Verbindungsgeschwindigkeit UNTER der Aufgreifschwelle liegen, sind grundsätzlich für den Glasfaser-Anschluss förderfähig.

Deshalb ist diese Aufgreifschwelle sehr wichtig: liegt sie niedrig, z.B. bei 30 Mbit/s, liegen einige Haushalte darüber und sind deshalb nicht förderfähig. Nur wenige Haushalte, die darunter liegen, können gefördert angeschlossen werden. Je höher also diese Aufgreifschwelle ist, desto mehr Haushalte können, durch das BMVI gefördert, mit Glasfasertechnologie versorgt werden.

Das BMVI hat dafür die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des
Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“ verabschiedet, die hier nachzulesen ist. Diese Richtlinie ist am 26.04.2021 in Kraft getreten, und ist seitdem gültig.

In Abschnitt “0. Präambel” dieser Richtlinie findet sich folgende Festlegung:

“Mit dieser Förderrichtlinie wird die bisher geltende Aufgreifschwelle für die Gigabit-Förderung des Bundes {Anmerkung: …von bisher 30 Mbit/s…} auf 100 Mbit/s erhöht.

Die Aufgreifschwelle von 100 Mbit/s gilt also bereits seit Ende April 2021. Das deckt sich auch mit der Meldung vom BMVI, welche hier nachgelesen werden kann.

“Die bisherige Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s wurde auf 100 Mbit/s erhöht.”

Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu verstehen, dass Aktionen, welche die Gemeinde auffordern sich für den Wegfall der 30 Mbit/s Aufgreifschwelle einzusetzen, im besten Falle wirkungslos, im schlimmsten Falle irreführend, sind. Die Aufgreifschwelle liegt, wie oben ausgeführt, bereits seit Ende April 2021 bei 100 Mbit/s.

Vielmehr zeigt sich aus einer Vielzahl von geführten Dialogen, dass die Bürger der Gemeinde und Ortschaften sich für zu diesem Thema getroffene Aussagen mehr Transparenz durch konkrete Quellennachweise wünschen, um sich informieren zu können. So hätte ein Missverständnis hinsichtlich der geltenden Aufgreifschwelle verhindert werden können.

Mit gemeinsamem Verständnis und einer gebündelten Vorgehensweise kann oft mehr Wirkung erzielt werden. Insbesondere dann, wenn Zeiten und Fristen, die bereits Monate zurückliegen, elementar wichtig sind und zu einem früheren Zeitpunkt die Chance auf mehr Handlungsoptionen bestanden hätte.

Ich hoffe mit den hier bereitgestellten Quellen und der thematischen Vertiefung zur geltenden Aufgreifschwelle etwas zur Transparenz des Vorgangs beigetragen zu haben.

Viele Grüße,
euer Admin Jörg

Klönschnackabend mit Bürgermeisterkandidat Marcel van der Pütten

Am 26.08.2021 ab 19 Uhr findet ein Klönschnackabend mit Bürgermeisterkandidat Marcel van der Pütten im Dorfgemeinschaftshaus in Klenkendorf statt. Mit dabei sind auch die Gemeinderatskandidaten der SPD Gnarrenburg.

In lockerer Runde wollen wir darüber sprechen, was in der Gemeinde Gnarrenburg in den nächsten Jahre passieren muss, damit wir weiterhin eine lebens- und liebenswerte Gemeinde bleiben.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es wird ein informativer Abend mit Bratwurst und kühlen Getränken.

Datum: Donnerstag, 26.08.2021
Uhrzeit: ab 19 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Klenkendorf

Frohe Weihnachten 2019

Liebe Klenkendorferinnen, liebe Klenkendorfer, liebe Freunde und Interessierte,

wir wünschen euch ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben.

Auf dass in der oft schnelllebigen Zeit etwas Ruhe einkehrt für die gemeinsamen Gespräche, das Essenkochen, das Beieinandersein und die beschaulichen Momente miteinander.

Euer Admin Jörg, natürlich mit Insa

Lebendige Gemeinschaft

127 Bürgerinnen und Bürger kommen zum „Kennenlernfrühstück“ der Ortschaft Klenkendorf

KLENKENDORF .Als großen Erfolg für die an Einwohnern kleine Ortschaft Klenkendorf hat Ortsvorsteher Johann Steffens das so genannte „Kennenlernfrühstück“ der Ortschaft Klenkendorf am Sonntag gewertet. In seiner Begrüßung konnte er mit Stolz mitteilen, dass von den 220 Einwohnern insgesamt 127 junge,ältere und auch alte Bürgerinnen und Bürger aus Klenkendorf seiner Einladung gefolgt seien,um sich beim und auch nach dem Frühstück besser kennenzulernen.

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Quelle: Uwe Bredehöft, Bremervörder Zeitung vom 11. April 2019

Bürgerversammlung Klenkendorf Januar 2019

Klenkendorf im Fokus

Bürgerversammlung: Von Torfabbau bis Breitband und Zukunftsplanung

KLENKENDORF. Das Thema Torfabbau, der Zustand der Moorstraßen und die in nächster Zeit anstehenden Vereinsjubiläen haben die Bürgerversammlung in Klenkendorf am Mittwochabend geprägt. Neben grundsätzlichen Gedanken über die Aufgaben des Ortsvorstehers und die Zukunft des ländlichen Raumes nahm die jüngste Genehmigung des Landkreises bezüglich des Torftransportes im Jahresbericht von Ortsvorsteher Johann Steffens breiten Raum ein.

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Quelle: Bremervörder Zeitung vom 18. Januar 2019

Einladung zur Ortsversammlung

Liebe Klenkendorferinnen, liebe Klenkendorfer,

ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr und lade Euch herzlich zur Versammlung der Ortschaft Klenkendorf am Mittwoch, den 16. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus ein.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Jahresrückblick – Bericht des Ortsvorstehers
  3. Berichte von den Vereinen
  4. Mitteilungen der Gemeindeverwaltung, Bericht des Bürgermeisters
  5. Wünsche und Anregungen

Die Ortsversammlung ist für alle Einwohner eine gute Gelegenheit, sich über unseren Wohnort zu informieren.

Über rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen!

Euer Ortsvorsteher
Johann Steffens